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Solarstrom

Solaranlagen im Netzverbund

Möchte man erzeugten Solarstrom verkaufen, ist dies nur über die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz möglich. Dieser Netzverbund, an dem sämtliche Grosskraftwerke, Industriebetriebe und Haushalte angeschlossen sind, gibt die erzeugte Strommenge an die Verbraucher weiter.

Der von den Solarzellen gelieferte Gleichstrom wird durch einen Wechselrichter in 230 Volt Wechselstrom umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist. Dieser Vorgang erfolgt, sobald genügend Sonnenlicht auf die Solarmodule einfällt. Wechselrichter gibt es inzwischen mit Wirkungsgraden bis
zu 98 %. Die Grösse einer Solaranlage wird in kW-peak (kWp) angegeben. Eine Anlage mit 1 kWp (ca. 7 m2) erzeugt zwischen 800 kWh und 1250 kWh Strom im Jahr. Ihr Ertrag variiert je nach Anlagentyp, horizontaler Ausrichtung, Modulneigung, Klima und Standort. Der eingespeiste Solarstrom wird mit einem Stromzähler erfasst und vom entsprechenden Stromabnehmer vergütet.

In dieser Karte sind die Einstrahlungsverhältnisse der Schweiz dargestellt. Daraus sieht man, dass im Alpenraum und in der Südschweiz vesentlich höhere Einstrahlungsverhältnisse herrschen. Zu einer weiteren Ertragssteigerung tragen auch tiefere Umgebungs- temperaturen, sowie Standorte in höheren Lagen bei (Gebirge).
Die Stromerträge variieren demnach zwischen ca. 700 und 1250 kWh pro 1 kWp und Jahr.

Der Nutzen von Netzverbundanlagen liegt in der direkten Einspeisung des erzeugten Solarstroms. Dafür kann jeder Hausanschluss mit einen separaten Zähler und in Abhängigkeit
seiner Dimension genutzt werden. Die Stromentnahme für den Eigenbedarf erfolgt parallel zur Einspeisung. Bei geringer Sonneneinstrahlung oder nachts ruht die ganze Anlage. Bild: Solarstromanlage mit 300 m2

 
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